29.01.2020

Afrikanische Schweinepest: Früherkennung ist ausschlaggebend

Laut einer neuen von der EFSA durchgeführten Risikobewertung sind eine verbesserte Überwachung, Kommunikation und ...

EFSA. – Laut einer neuen von der EFSA durchgeführten Risikobewertung sind eine verbesserte Überwachung, Kommunikation und Zusammenarbeit ausschlaggebend für die Kontrolle der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Europa. In der Bewertung wird das Potenzial der Ausbreitung der Seuche in Südosteuropa eingeschätzt. Sie wurde auf Ersuchen der Europäischen Kommission durchgeführt, um die Anstrengungen zur Kontrolle und Verhinderung der Ausbreitung der Seuche in der Region zu unterstützen.

Die EFSA bewertete die Möglichkeit einer Ausbreitung in neun seuchenfreien Ländern – Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Griechenland, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und Slowenien. Sie gelangt zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung in diesen Ländern innerhalb eines Jahres nach dem ersten Auftreten sehr hoch ist (66-100 %). Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Seuche innerhalb des gleichen Zeitraums Richtung Westen in andere EUMitgliedstaaten ausbreitet, werden jedoch als sehr gering eingestuft (0-15 %).

Die EFSA betont, dass sich die Kontrollmaßnahmen, die seit 2014 in der EU in Kraft sind, weiterhin auf die Früherkennung und Vorsorge konzentrieren sollten und empfiehlt u.a. folgende Maßnahmen: Rigorose Überwachung, Maßnahmen zur Beschränkung des Zugangs zu Futter für Wildschweine, Aufklärungskampagnen für Reisende, Jäger, Landwirte usw. sowie Ausbildungsmaßnahmen für Amtstierärzte.

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