27.09.2018

Afrikanische Schweinepest: Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Strategien für das Management von Wildschweinen in ...

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Strategien für das Management von Wildschweinen in verschiedenen Stadien einer Schweinepestepidemie ermittelt, die beschreiben, was vor, während und nach einem Krankheitsausbruch zu tun ist. Wildschweine spielen demnach nachweislich eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung der Krankheit.

Um das Risiko von Krankheitsausbrüchen zu reduzieren, sollten Maßnahmen wie die intensive Bejagung und das Nichtfüttern von Wildschweinen durchgeführt werden. Während einer Epidemie sind Aktivitäten, die zu einer verstärkten Bewegung von Wildschweinen führen könnten, zu vermeiden (z. B. intensive Treibjagden).

Die Sachverständigen konnten keinen Schwellenwert für die Wildschweindichte festlegen, unterhalb dessen das Virus sich nicht ausbreiten würde – die Afrikanische Schweinepest hat auch in Gebieten Fuß gefasst, in denen nur wenige Wildschweine vorkommen.

Der Vorsitzender der EFSA-Arbeitsgruppe für Afrikanische Schweinepest erklärte überdies, dass sich die Sachverständigen einig waren, dass es zur Bekämpfung dieser Tierseuche unerlässlich sei, das Bewusstsein in der Gesellschaft für die Krankheit zu schärfen und den Menschen Anreize für die Meldung von Wildschweinkadavern zu bieten. Die passive Überwachung – das Melden toter Wildschweine – ist und bleibt der effektivste Weg zur frühzeitigen Erkennung neuer Fälle der Afrikanischen Schweinepest in zuvor nicht befallenen Gebieten.

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