29.01.2020

„Fingerabdruck“ überführt Lebensmittelfälscher

Glykol in Wein, Methanol in Spirituosen oder „Gammelfleisch“: Lebensmittelskandale erschüttern das Vertrauen ...

BfR. – Glykol in Wein, Methanol in Spirituosen oder „Gammelfleisch“: Lebensmittelskandale erschüttern das Vertrauen gegenüber Herstellern, Händlern und Behörden. Woher Waren kommen und ob sie mit ihrer Kennzeichnung übereinstimmen, ist angesichts globaler Lieferketten, zunehmender Produktvielfalt und neuer Herstellungstechnologien immer schwieriger zu bestimmen. Vor diesem Hintergrund wurde im Forschungsprojekt „Food-Authent“ die Open-Source-Software „fAuthent“ entwickelt. Das dreijährige Vorhaben konnte zeigen, dass die Software das Potential hat, „Fingerabdruck“-Analyseverfahren in der Lebensmittelüberwachung auf breiter Basis einzusetzen. Fälschungen, etwa zugesetzte Substanzen, lassen sich auf diese Weise erkennen. Genauso können die geografische Herkunft eines Produkts, die verwendeten Sorten und die Herstellungsprozesse analysiert
werden. Mit dem Abgleich lässt sich also klären, ob es sich bei einem Produkt
tatsächlich um das gekennzeichnete Lebensmittel handelt.

Für das Projekt, das im Dezember endet, kooperierten neben dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Universität Konstanz sowie die Firmen benelog GmbH & Co. KG, Eurofins Analytik GmbH, GS1 Germany und Lablicate GmbH.

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