29.01.2020

Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche in Deutschland 2018

Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche verursachen in Deutschland jährlich zahlreiche Erkrankungen.

BVL. – Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche verursachen in Deutschland
jährlich zahlreiche Erkrankungen. Ursachen für die Erkrankungen können Bakterien, Viren, Parasiten oder Toxine sein, die über kontaminierte Lebensmittel auf den Menschen übertragen werden. Daten zu den lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen werden von den örtlichen Gesundheits- und Lebensmittelüberwachungsbehörden erfasst und parallel an das Robert Koch-Institut (RKI) bzw. an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) übermittelt. Laut gemeinsamem nationalen Bericht wurden im Jahr 2018 insgesamt 416 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche an das RKI bzw. an das BVL übermittelt.

Mindestens 2.476 Erkrankungen, 324 Hospitalisierungen und 11 Todesfälle standen mit den Ausbrüchen in Zusammenhang. Den größten Anteil (41 %) nahmen Ausbrüche durch den Erreger Campylobacter ein. Weitere Erreger und Agenzien, die fünf oder mehr Ausbrüche verursachten, waren Salmonella (31 %), Norovirus (5 %), Bacillus cereus (2 %), Verotoxinbildende Escherichia coli (VTEC) (2 %), Hepatitis A-Virus (2 %), Giardia lamblia (2 %), Shigella (2 %) und Cryptosporidium (2 %). Bei 35 Ausbrüchen blieb der Erreger bzw. das Agens unbekannt.

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