29.01.2020

Neue Zahlen zur Nutztierhaltung in Deutschland

Die im Jahr 2017 vom Thünen- Institut erstmals veröffentlichten Steckbriefe zur Tierhaltung in Deutschland (mit Daten bis ...

Thünen. – Die im Jahr 2017 vom Thünen- Institut erstmals veröffentlichten Steckbriefe zur Tierhaltung in Deutschland (mit Daten bis zum Jahr 2016) liegen seit kurzem in aktualisierter Form vor. Dabei sind die Daten meist bis zum Jahr 2018 berücksichtigt. Die Steckbriefe beschreiben – neben einem Gesamtüberblick über die Tierhaltung in Deutschland – die spezifische Situation bei Schweinen, Milchkühen, Mastrindern, Legehennen und Mastgeflügel. In dem aktualisierten Steckbrief zu Schweinen wurde nun auch die Sauenhaltung ergänzt.

Die Übersichten zeigen, dass sich Produktion, Verbrauch und Exporte in den einzelnen Tierkategorien sehr unterschiedlich entwickelt haben. Während sich die Schweine- und besonders die Geflügelfleischproduktion in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt hat, stagniert die Rindfleischproduktion. Die gesamte Fleischproduktion in Deutschland lag im Jahr 2018 bei gut 8,7 Millionen Tonnen. Hiervon entfiel der größte Teil, rund 5,4 Millionen Tonnen, auf Schweineschlachtungen, gefolgt von Geflügel und
Rinderschlachtungen. Nach wie vor ist Deutschland beim Fleisch ein Nettoexporteur, allerdings in den letzten zwei Jahren mit leicht rückläufiger Tendenz. Hauptausfuhrgut ist mit großem Abstand Schweinefleisch. Der Pro Kopf-Verbrauch an Fleisch ist in Deutschland in den zurückliegenden zehn Jahren relativ konstant geblieben und lag im Jahr 2018 bei 88 kg.

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