11.08.2020

Boehringer Ingelheim akquiriert GST

Boehringer Ingelheim akquiriert GST, um Kompetenzen im Bereich Stammzelltherapien für Tiere zu stärken Boehringer Ingelheim bündelt Kräfte mit dem belgischen Biotech-Unternehmen GST, das Stammzellprodukte für Pferde und Haustiere entwickelt und herstellt. Die Übernahme schließt an zwei Jahre Partnerschaft an, die das erste zugelassene stammzellbasierte Tierarzneimittel auf den europäischen Markt brachte.

Boehringer Ingelheim hat Global Stem cell Technology (GST), ein belgisches Veterinär-Biotech-Unternehmen, übernommen. GST erforscht, entwickelt und produziert evidenzbasierte, regenerative Arzneimittel (Stammzelltherapie), um orthopädische und stoffwechselbedingte Erkrankungen bei Tieren behandeln zu können. Boehringer Ingelheim ging bereits 2018 eine Partnerschaft mit GST ein; 2019 führten die Unternehmen das erste zugelassene stammzellbasierte Tierarzneimittel, Arti-Cell Forte, in Europa ein.

Arti-Cell Forte ist das erste veterinärmedizinische Stammzellprodukt, das von der Europäischen Kommission die Marktzulassung erhielt. Erwerb und Integration von GST sollen die Entwicklungspipeline von Boehringer Ingelheim beschleunigen. So will das Unternehmen weiterhin neue Standards in der Gesundheitsversorgung von Tieren setzen.

„Bei der Ausweitung unseres Portfolios spielen Kooperationen mit externen Partnern eine wichtige Rolle. Nach zwei Jahren sehr erfolgreicher Partnerschaft haben wir uns entschieden, GST zu übernehmen“, so Jean-Luc Michel, Leiter Global Strategic Marketing, Boehringer Ingelheim Tiergesundheit. „Wir sind überzeugt, dass die Expertise von GST im Bereich modernster Stammzellprodukte uns dabei helfen wird, noch mehr innovative Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln.“

„Boehringer Ingelheim möchte an der Spitze einer neuen Innovationswelle in der Veterinärmedizin stehen. Dieses Ziel passt ideal zu GST – zum Management, Personal und der Unternehmensvision. Von Stunde Eins an wollten wir die Veterinärbranche verändern. Diese Position wollen wir auch weiterhin als neue F&E-Abteilung innerhalb Boehringer Ingelheims einnehmen“, sagt Jan Spaas, CEO von GST.

„Diese Entscheidung deckt sich mit unserer kürzlich geschärften strategischen Ausrichtung. Stammzellforschung und regenerative Medizin bieten spannendes Potenzial für die nächste Innovationswelle, die wir aktiv vorantreiben. Außerdem ist die Stärkung externer Partnerschaften zur Beschleunigung unserer Innovationsanstrengungen und Entwicklung ein Hauptelement unserer Strategie“, fügt Eric Haaksma, Leiter Global Innovation der Boehringer Ingelheim Tiergesundheit, hinzu.

Die Unternehmen haben finanzielle Rahmenbedingungen der Akquisition nicht offengelegt.

 

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