05.02.2019

Klimaflüchtling Kabeljau

Aktuelle Untersuchungen von AWI-Forschern (Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung) zeigen, dass sich die Überlebenschancen für den Nachwuchs wichtiger ...

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Aktuelle Untersuchungen von AWI-Forschern (Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung) zeigen, dass sich die Überlebenschancen für den Nachwuchs wichtiger Fischarten im Nordatlantik dramatisch verschlechtern, falls das 1,5 °C Ziel des Pariser Klimaabkommens nicht erreicht wird. Bei unverminderter Erwärmung und Versauerung der Meere wären der Kabeljau und sein arktischer Verwandter – der Polardorsch – gezwungen sich neue Lebensräume im Hohen Norden zu suchen. Ihre Bestände könnten schrumpfen. Betroffen wären nicht nur die Kabeljaufischer in Norwegen, Island oder Russland, sondern auch arktische Robben, Seevögel und Wale, für die der Polardorsch eine essentielle Nahrungsquelle darstellt. Die Ergebnisse der Studie zeigen allerdings auch, dass eine stringente Klimapolitik die schlimmsten Folgen für Tier und Mensch noch verhindern könnte.

AWI

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