05.02.2019

Studie zu Parasiten im Hundekot

Eine repräsentative Studie der Vetmeduni Vienna hat – erstmalig für Wien – die Prävalenz von Endoparasiten bei Hunden in der österreichischen Bundeshauptstadt untersucht.

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Eine repräsentative Studie der Vetmeduni Vienna hat – erstmalig für Wien – die Prävalenz von Endoparasiten bei Hunden in der österreichischen Bundeshauptstadt untersucht. Zu diesem Zweck sammelte das Forschungsteam mehr als 1.000 anonyme Kotproben aus 55 Hundezonen aus allen 23 Bezirken des Landes Wien, indem Kot von ausgewählten Hundezonen vom Boden bzw. aus den an den Hundezonen angrenzenden Mülleimern entnommen wurde. Weitere 480 Kotproben wurden in Regionen mit stadtnahem bzw. ländlichem Charakter gezogen.

Im Vergleich zu Studien aus anderen Städten Europas zeigten die Kotproben aus Wien eine vergleichsweise geringe Häufigkeit von Parasiten. Demgegenüber wiesen Vierbeiner im ländlichen Bereich einen signifikant höheren Anteil auf. Ein Grund dafür könnte das Aufsammeln von Hundekot sein, das gerade im städtischen Bereich viele Hundebesitzer praktizieren. Weiteres wichtiges Ergebnis: Kot, der nicht vom Besitzer entsorgt wurde, enthielt häufiger Parasiten. Dies könnte mit dem unterschiedlichen Hygienebewusstsein der Hundehalter zusammenhängen, so die Forscher.

Vetmeduni Vienna

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