29.01.2020

Eine Ära geht zu Ende

Damit Neues entstehen kann, muss Altes weichen: Nach über 37 Jahren ist das sogenannte Jungtieraufzuchthaus (JAZ) in der Wilhelma in Stuttgart Geschichte.

Bild: Wilhelma Stuttgart

Damit Neues entstehen kann, muss Altes weichen: Nach über 37 Jahren ist das sogenannte Jungtieraufzuchthaus (JAZ) in der Wilhelma in Stuttgart Geschichte. An seiner Stelle werden in den kommenden Jahren neue Anlagen für südamerikanische Krallenaffen und australische Beuteltiere entstehen. Das Jungtieraufzuchthaus war das erste Bauprojekt im Zoologisch-Botanischen Garten, welches die Freunde und Förderer der Wilhelma im Jahr 1982 mit einer großzügigen Spende von umgerechnet 500.000 Euro ermöglichten. Es war von Anfang an vor allem für den Nachwuchs von Menschenaffen vorgesehen, die nicht von ihren Müttern großgezogen wurden. Bis 2013 beherbergte es einen Kindergarten für Gorilla-Jungtiere, die in europäischen Zoos geboren wurden und aus unterschiedlichsten Gründen von Hand aufgezogen werden mussten. Damit war es über Jahrzehnte hinweg ein Besuchermagnet in der Wilhelma.

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