05.02.2019

Felsensittich mit Hand aufgezogen

Wien/Österreich. – Der kleine Felsensittich „Jorge“ hatte keinen guten Start ins Leben. Am 16. Juli im Tiergarten Schönbrunn geschlüpft, war er das kleinste von vier Küken in der Bruthöhle.

© Daniel Zupanc

Wien/Österreich. – Der kleine Felsensittich „Jorge“ hatte keinen guten Start ins Leben. Am 16. Juli im Tiergarten Schönbrunn geschlüpft, war er das kleinste von vier Küken in der Bruthöhle. Eines seiner Geschwister hatte unglücklich auf ihm gesessen. Deshalb war sein Kopf verdreht und seine Eltern, die sehr erfahren sind, konnten ihn nicht richtig füttern. Die Pfleger beobachteten ihn vorerst genau, doch es änderte sich leider nichts. Also entschied der Tiergarten, den Sittich per Hand aufzuziehen, um ihn zu retten. Die Handaufzucht eines Vogels ist extrem aufwändig. Fünf Wochen lang musste er Tag und Nacht mit Aufzuchtbrei gefüttert werden.

Dank der liebevollen Aufzucht ist der Felsensittich aber nun über den Berg. Am Anfang wog er nur 10,5 Gramm, mittlerweile wiegt er deutlich über 200 Gramm. Er frisst auch schon das Futter der erwachsenen Tiere – Körner, Obst, Gemüse. Wichtig ist nun, dass er in die Gruppe integriert wird. Jeden Tag bringen die Pfleger „Jorge“ zu seinen Artgenossen in die Voliere, damit er sie kennenlernt. Schritt für Schritt soll er sich in die Gruppe einfügen und dann mit den anderen Felsensittichen leben.

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