21.09.2018

Gemeinsam für Europas letzte Leoparden

Nur noch geschätzt 800-1.000 Persische Leoparden gibt es in freier Wildbahn. In der Kaukasus Region haben gerade einmal weniger als 65 Tiere überlebt.

© Allwetterzoo Münster

Berlin/Münster. – Nur noch geschätzt 800-1.000 Persische Leoparden gibt es in freier Wildbahn. In der Kaukasus Region haben gerade einmal weniger als 65 Tiere überlebt. Sie streifen durch die Wälder im äußersten Südosten des europäischen Kontinents. Der Art geht es durch Wilderei und Lebensraumverlust an den Kragen. Zum Schutz der seltenen Katzen arbeiten der Allwetterzoo Münster und die Naturschutzorganisation WWF künftig enger zusammen und starten mit dem „Team Leopard Münster“ eine neue Artenschutzoffensive zur Rettung der Persischen Leoparden. Das Bündnis hilft der größten europäischen Katzenart sowohl im Zoo als auch in freier Wildbahn.

Der WWF und der Allwetterzoo Münster schließen sich zusammen, um die Überlebenschance dieser bedrohten Großkatzen im Kaukasus zu erhöhen. Der WWF arbeitet dort u. a. an Schutzprojekten, rüstet und bildet Wildhüter aus und hilft beim Aufbau von Schutzgebieten und Wildkorridoren.

Die Leoparden im Zoo sind dabei wichtige Botschafter, um das Bewusstsein der Menschen für den Arten- und Naturschutz zu schärfen und eine Backup-Population bereitzuhalten. Ziel ist es, einen Beitrag zu einer gesunden, größeren und genetisch stabilen Population zu leisten. Später sollen einzelne Tiere ausgewildert werden. Weitere Informationen unter: www.wwf.de und www.allwetterzoo.de.

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