31.01.2020

Kugelrunder Milchbauch

Das im November im Tiergarten Schönbrunn geborene Eisbären-Jungtier entwickelt sich gut. Das Kleine trinkt brav und man sieht auf den Videos einen kugelrunden Milchbauch.

Bild: Tiergarten Schönbrunn

Das im November im Tiergarten Schönbrunn geborene Eisbären-Jungtier entwickelt sich gut. Das Kleine trinkt brav und man sieht auf den Videos einen kugelrunden Milchbauch. Findet es einmal die Zitze nicht auf Anhieb, protestiert es lautstark mit einem Quietschen bis Mutter „Nora“ nachhilft. Dank der fettreichen Milch der Weibchen wachsen Eisbären-Jungtiere relativ schnell. Das Jungtier hat seine Augen schon offen, es schläft allerdings die meiste Zeit. Auch der Gehör- und der Geruchssinn entwickeln sich bereits. In Kürze werden die ersten Zähne durchbrechen.

Das Jungtier wird von seiner Mama fürsorglich gewärmt – ob zwischen den Pfoten oder auf dem weichen Bauch. Der Nachwuchs kann seine Körpertemperatur aber selbst bereits für eine gewisse Zeit halten. Ein- bis zweimal am Tag verlässt „Nora“ die Wurfnische für wenige Minuten, um nebenan in der Box beim Wasserspender zu trinken. Kaum quietscht das Kleine, eilt sie zurück. In der Arktis verbringen die Weibchen mehrere Monate in einer isolierenden Schneehöhle, um den Nachwuchs im tiefsten Polarwinter aufzuziehen. In dieser Zeit benötigen die Mütter keine Nahrung, da sie sich vorher einen Fettvorrat angefressen haben.

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