21.09.2018

Nachwuchskletterer turnen über Klippen und Zacken

Stuttgart. – Leichtfüßig, beinahe schon grazil, hüpfen seit kurzem drei Zicklein über Felsspalten und Steinhaufen in der Wilhelma in ...

© Wilhelma Stuttgart

Stuttgart. – Leichtfüßig, beinahe schon grazil, hüpfen seit kurzem drei Zicklein über Felsspalten und Steinhaufen in der Wilhelma in Stuttgart. Trittsicher setzen die Jüngsten unter den Alpensteinböcken ihre kleinen Hufe auf Geröll und Gestein. Mit ihrem Alter von wenigen Wochen zeigen sie bereits die gleiche angeborene Geschicklichkeit wie ihre Eltern. Erst im Juni kamen die zwei Geißlein und das junge Böckchen zur Welt.

Ihr Können erproben neugeborene Alpensteinböcke bereits kurz nach der Geburt. Es dauert höchstens eine halbe Stunde, dann machen sie schon die ersten Sprünge. Das ist für die Kleinen überlebenswichtig: Nach der Geburt abseits der Gruppe kehrt die Mutter schnell zur Herde zurück, die gemeinsam weiter auf Futtersuche geht. In den Alpen, der ursprünglichen Heimat der Steinböcke, sind sie in einer Höhe von bis zu 3.200 Metern unterwegs. Die Jungtiere müssen mit ihren natürlichen Kletterkünsten nicht nur dieselben steilen Anstiege wie ihre Mütter bewältigen können, sie sind in der Herde auch besser vor Angreifern geschützt.

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